Unesco Projektschule




Verantwortung übernehmen, ermöglichen und fördern

Die Friedrich-Fröbel-Schule ist eine zertifizierte UNESCO-Projektschule und Teil eines weltweiten Netzwerkes.

Am 15.09.2017 stand das Schulfest der FFS unter dem Motto „UNESCO Projektschule FFS – Bunte Vielfalt – Alle unter einem Dach“.
Dieses Motto ist Sinnbild für das gemeinsame und interkulturelle Leben und Lernen von Schülern, Lehrern und Eltern an unserer Schule.

 

 

UNESCO Project School

Friedrich-Fröbel-Schule

anerkannte UNESCO-Projektschule

Mit den Leitgrundsätzen der Kulturellen Praxis, dem Sozialen Lernen und der Kulturell-ästhetischen Bildung und ihrer Umsetzung ist die  Friedrich-Fröbel-Schule seit 2012 als mitarbeitende UNESCO-Projektschule anerkannt.

Zentrale Ziele der hessischen Unesco-Projektschulen sind:

  • die Schaffung einer Kultur des Frieden, in der die Achtung der Menschenrechte Vorrang hat
  • die Entwicklung individueller und sozialer Verantwortung: Toleranz, Beziehungsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, die Verpflichtung auf das Gebot der Nachhaltigkeit, das Lösen sozialer Probleme, das Bewusstsein für emphatische interkulturelle Kompetenz und der Blick für die globalen Zusammenhänge
  • die Förderung eines demokratischen Verständnisses und demokratischer Grundwerte
  • die Entwicklung von Innovationsbereitschaft, Kreativität und Gestaltungskraft bei der Lösung von sozialen Problemen
  • die engagierte Beschäftigung mit den Problemen der Entwicklungsländer um einen Ausgleich zwischen armen und reichen Ländern zu schaffen
  • Schulpartnerschaften, Schüleraustausch und internationale Begegnungen. Das Erlernen von Fremdsprachen wird in den Dienst des interkulturellen Lernens gestellt.
  • Das Erfahren der eigenen kulturellen Identität im Kontext der Globalisierung.
  • Die Entwicklung einer positiven Haltung gegenüber Lernen und die Nutzung elaborierter Lernstrategien einschließlich der Aneignung von Medienkompetenz

 

  • In enger Anlehnung an die Ziele der Unesco-Projektschulen besitzt die Friedrich-Fröbel-Schule folgende Infrastruktur, die ständig erweitert und ausgebaut wird.
  • Die Friedrich-Fröbel-Schule ist ein Ort mit einem recht großen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund. Hieraus haben sich seit vielen Jahren Ansätze, Vorhaben, Projekte und Unterrichtsmodelle interkulturellen Lernens und internationaler Ausrichtung entfaltet.
  • Das Europäische Fotozentrum für junge Fotografie als Einrichtung der Schule orientiert sich seit 20 Jahren an den Unesco-Leitgedanken. Eingebunden in einen Kooperationsverbund der Friedrich-Fröbel-Schule, des Staatlichen Schulamts Bergstraße/Odenwaldkreis und des Studienseminars GHRF Heppenheim hat es in vielen fotografisch-bildlichen Projekten und seinen anerkannten öffentlichen Ausstellungen, seine interkulturelle und übernationale Ausrichtung immer wieder unter Beweis gestellt. Deshalb wurde es mit dem Mixed Up-Preises ausgezeichnet. Seine Organisation und Infrastruktur ist so ausgereift, dass die Maxime der Unesco-Projetschulen durchgängig umgesetzt werden(www.europaeisches-fotozentrum.de)
  • Das Gleiche gilt auch für das Kooperationsmodell zwischen Friedrich-Fröbel-Schule und städtischer Musikschule. Mit seinen musikalischen, weithin anerkannten Projekten finden die Ziele der Unesco-Schulen innerschulisch und außerschulisch musikalischen Ausdruck. Ebenso löst der große Schulchor die Maxime des Unesco-Gedankens überzeugend ein.
  • Unter dem Motto „Unsere Welt ist eine Welt“ entwickelt eine eigens eingerichtete Unesco-AG seit 2013 eigenständige Vorhaben, Projekte und Kooperationen und bringt sie erfolgreich in den Schulalltag ein. Dabei versucht die AG die Arbeit der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften hinsichtlich des Unesco-Gedankens zu koordinieren und zu vernetzen.
  • Eine enge Kooperation mit dem Viernheimer Partnerschaftsverein Focus schafft enge Bindungen zu Santonevri in Burkina Faso. Focus ist ein Verein zur Förderung der Partnerschaft zwischen Viernheim und Santonévri in Burkina Faso. Hieraus entstehen Projekte zwischen Santonevri und der Friedrich-Fröbel-Schule.
  • Die Zusammenarbeit der mit dem „Eine-Welt-Kreis“ und dem „Weltladen Viernheim“ ist zur festen Einrichtung geworden. Durch die enge Kooperation der Unesco-AG, Partnerschaftsverein Focus und Weltladen werden viele Vorhaben unterrichtlich als auch außerunterrichtlich gemeinschaftlich durchgeführt.
  • Eine Projektgruppe von Lehrerinnen und Lehrern, den jeweiligen Vertretern Kooperationspartner befasst sich in regelmäßigen Sitzungen mit der Entwicklung der Schule als Unesco-Projektschule. Dabei werden Ansätze, Vorhaben und Modelle entwickelt, die Leitlinien der Unesco-Schulen im schulischen Alltag zu verankern.
  • Die enge Zusammenarbeit von Schule und dem Studienseminar GHRF Heppenheim verankert wirkungsvoll die Maxime des Unesco-Gedankens in der Lehrerausbildung. Besonders werden diese in den Seminaren zur Diversität und bedingt durch das Fotozentrum, im Modul Fotografie umgesetzt.
  • Kooperation mit SchuleJonucia vidurine mokyhla  in Kaunas Litauen.
  • Es werden seit einiger Zeit gemeinsame Modelle des kulturellen Austauschs entwickelt. Im Bereich Hauswirtschaft wird die gegenseitige Kommunikation schon umgesetzt.
  • Integriert in die konkrete Umsetzung des Unesco-Gedankens in der Schule sind die Unterstützungssysteme der Schule. Hier ist vor allen das Viernheimer Stadtteilbüro tätig.
  • Insgesamt ist es der Schule gelungen, die Leitlinien der Unesco-Schulen, soweit dies angebracht ist, zum durchgängigen Unterrichtsprinzip zu machen. So werden Probleme einer gemeinsamen Welt in den unterschiedlichen Unterrichtsfächern regelmäßig thematisiert, finden immer wieder in Projekten ihren Niederschlag. Indien beispielsweise wurde ebenso wie die Entwicklung Europas thematisiert. Dazu finden regelmäßig Kontakte und Austauschfahrten nach Frankreich und England statt.

 

Hervorzuheben ist, dass die Schülerinnen und Schüler sich zunehmend die Maxime und Gedanken der Leitlinien der Unesco-Projektschulen zu Eigen gemacht haben und sie zu leben versuchen.

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Impressionen unseres Schulfestes